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Zum insgesamt dritten Mal hat das Josefsheim in diesem Jahr seinen Innovationspreis für die besten Verbesserungsvorschläge aus den Reihen der Menschen mit Behinderung und der Mitarbeiterschaft verliehen. „Wir würdigen mit diesem Preis die Mitwirkung der Menschen an der Entwicklung unseres Unternehmens“, sagt Hubert Vornholt, Geschäftsführer des Josefsheims.
Der Innovationspreis ist mit 4.000 Euro dotiert, jeweils mit 2.000 Euro für Vorschläge von Menschen mit Behinderung und von Mitarbeitern. Der jeweils Erstplatzierte erhält 1.000 Euro, der Zweit- und Drittplatzierte 600 bzw. 400 Euro.
Platz 1 für bessere Zugänglichkeit zur Kirche des Josefsheims
Mit ihrem Vorschlag, an den Türen der Kirche des Josefsheims automatische Türöffner zu installieren, sicherten sich Martina Kötter und das Ehepaar Uschi und Frank Sonnenburg den 1. Platz bei den Vorschlägen von Menschen mit Behinderung. Die Kirche wird damit für Rollstuhlfahrer noch besser zugänglich. Das Ehepaar Sonnenburg trägt mit seinen Vorschlägen seit Jahren zur Entwicklung des Josefsheims bei: Schon 2009 und 2010 belegte es den ersten Platz beim Innovationspreis. Platz 2 ging an Silvia Gau für ihren Vorschlag, Werte des täglichen Zusammenlebens besser zu vermitteln. Dies soll künftig über Fortbildungsangebote verwirklicht werden. Den dritten Platz teilen sich Sebastian Kaschner und Annika Maehler. Sebastian Kaschner hat zusammen mit einem Freund eine Tischuhr entwickelt, die die aktuelle Uhrzeit ansagt und mit einem extra großen Schalter betätigt wird. „Davon profitieren Menschen, die keine Uhr lesen können und motorisch eingeschränkt sind“, schreibt er im Verbesserungsvorschlag. Annika Maehler hat angeregt, den Offenen Hilfen, dem ambulanten Dienst des Josefsheims, einen neuen, einprägsameren Namen zu geben, um das Angebot besser vermarkten zu können. Mit der Namensfindung und einem entsprechenden Marketingkonzept befasst sich derzeit eine Arbeitsgruppe.

Tagespflege im Josefsheim
Der 1. Preis für Vorschläge aus den Reihen der Mitarbeiter ging an Petra Heinemann (Stabsstelle Qualitätsmanagement). Sie schlägt vor, die Betreuung älterer oder pflegebedürftiger Menschen um das Angebot der Tagespflege zu erweitern und somit tageweise auch Menschen zu betreuen, die nicht im Josefsheim leben. Den 2. Platz belegte Jutta Göddeke (Abteilungsleitung Haus Veronika). Sie hat eine Handreichung für die Begleitung kranker und sterbender Menschen und ihrer Angehörigen entwickelt. Diese beinhaltet Informationen, stimmungsvolle Texte und Gebete und wird allen Mitarbeitern als gedrucktes Heft oder elektronisch zur Verfügung gestellt. Platz 3 ging an Eileen Witte (ICF-Koordinatorin) für ihren Vorschlag, im Josefsheim ein Fortbildungszentrum einzurichten, bei dem Menschen mit Behinderung in die Fortbildungsplanungen und in die Aktivitäten der Personalentwicklung einbezogen werden.
Insgesamt 150 Vorschläge im Jahr 2010 Im vergangenen Jahr haben Mitarbeiter und Menschen mit Behinderung insgesamt genau 150 Verbesserungsvorschläge eingereicht. Eine Jury mit Vertretern aus allen Fachbereichen des Josefsheims sowie mit Vertretern der gewählten Gremien der Mitarbeiter und Menschen mit Behinderung hat die Vorschläge bewertet.
Die Preisverleihung an die Bestplatzierten fand nun im Rahmen des Patronatsfests am 21. März 2011 im Josef-Prior-Saal statt. Da der Josefstag, der Patronatstag des Josefsheims, am 19. März in diesem Jahr auf einen Samstag fiel, wurde zwei Tage später nachgefeiert.´
Frisches JOSEFS Bockbier in limitierter Menge
Zu diesem Anlass wurde auch das erste Fass JOSEFS Bockbier dieses Jahres angestochen, diesmal vom heimischen Landtagsabgeordneten Hubert Kleff. Bockbier ist die traditionelle saisonale Bierspezialität der Josefs-Brauerei zur Fastenzeit. Es ist ab jetzt wieder im Josefsheim Shop, Hauptstraße 66 in Bigge erhältlich – wie immer in limitierter Menge solange der Vorrat reicht.
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