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Der Spielplatz in Assinghausen. Foto: bigge-online

Das Unternehmen Pieper Holz plant an seinem Standort im Gewerbegebiet Assinghausen umfangreiche Investitionen. Darüber informierte Hubertus Schulte, Leiter des Fachbereichs Bauen und Stadtentwicklung, jetzt die Mitglieder des Ausschusses Planen und Bauen. Konkret möchte Pieper Holz eine Pelletieranlage sowie - auf dem Gelände des bisherigen Kinderspielplatzes des Unternehmens - eine Lagerhalle mit Verwaltungsanbau errichten. Die Pelletieranlage soll im nordwestlichen Bereich des bisherigen Firmengeländes entstehen. Die Anlage dient dazu, aus Restholzsortimenten, die bei der Produktion anfallen, und so genanntem Waldrestholz den CO2-neutralen Heizstoff Holzpellets herzustellen.


Spielplatz wird neu angelegt - Neue Lagerhalle mit Verwaltungsanbau entsteht am bisherigen Standort


Am entgegengesetzten südlichen Ende des Firmengeländes soll eine 20 x 42 Meter große Lagerhalle mit Verwaltungsanbau in der Größe von 10 x 25 Metern entstehen. Hier befand sich bislang der beliebte Pieper-Holz-Kinderspielplatz, der öffentlich genutzt werden konnte. Dieser Spielplatz soll nun auf einer benachbarten Freifläche westlich des Firmengeländes neu angelegt werden. Vorteil für kleine und große Besucherinnen und Besucher: Auch dann soll der Kinderspielplatz wieder öffentlich nutzbar sein.

Vorteil für das Unternehmen Pieper Holz: Die Anlage wird quasi zur „Dauerausstellung“ für die Spielanlagen aus eigener Herstellung. Bereits in der zweiten Jahreshälfte sollen die dafür nötigen Verfahren zur Änderung des Flächennutzungsplans sowie zur Aufstellung eines Bebauungsplanes beginnen. Perspektivisch könnte die geplante neue Lagerhalle für den Betrieb einer Abbundanlage zur Bearbeitung von Schnitt- und Rundholz weiterentwickelt werden.

Bebauungsplan muss geändert werden

Allerdings ist dafür eine Änderung des Bebauungsplanes notwendig. Deshalb rückt Pieper Holz zunächst den Bau der Lagerhalle in den Fokus. Fortgesetzt werden soll auch das Vorhaben, die betrieblichen Flächen nochmals in Richtung Norden zu erweitern. Dazu läuft ein Verfahren, um den Flächennutzungsplan entsprechend zu ändern und auch einen Bebauungsplan aufzustellen. Wenn das Unternehmen Pieper Holz eine Untergrunduntersuchung des Geländes sowie ein Entwässerungskonzept vorgelegt hat, soll die öffentliche Auslegung der Plan-Entwürfe folgen.

Konkrete Beschlüsse zu den Vorhaben des heimischen Unternehmens mussten die Ausschussmitglieder nicht treffen – sie nahmen die Planungen zur Kenntnis.