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Landrat Dr. Schneider dankte den vielen Einsatzkräften aus dem Hochsauerlandkreis für ihren Fluthelfereinsatz im Jahr 2021 und überreichte ihnen am Mittwoch (06.04.) symbolisch die NRW-Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Einsatzmedaille mit entsprechender Urkunde im Kreishaus Meschede. Foto: HSK"Sie haben während Ihres Einsatzes bei der Hochwasserkatastrophe im Juli vergangenen Jahres außergewöhnliche Leistungen vollbracht und erbringen sie ja auch bis heute." Am Mittwoch, 6. April 2022, verlieh Landrat Dr. Karl Schneider symbolisch an die Angehörigen von Feuerwehr und Hilfsorganisationen - stellvertretend für alle Einsatzkräfte aus dem Hochsauerlandkreis - die NRW-Feuerwehr- und Katastrophenschutz-Einsatzmedaille. In diesen Tagen wird die Medaille samt namentlicher Urkunde noch weitere zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, DLRG und DRK sowie weiterer Hilfsorganisationen erreichen - eine Würdigung des Landes für ihren Fluthelfereinsatz im Juli 2021.


So erhalten 2.267 Feuerwehrleute und 118 THW-Kräfte aus dem HSK, die als Fluthelfer im Einsatz waren, diese Ehrung, gefolgt weiteren Helfern von DRK, Malteser-Hilfsdienst sowie weiteren Hilfsorganisationen.

Funktionierendes Katastrophenschutzwesen im HSK auch überörtlich gefragt

Die Einsatzmedaille aus Altsilber"Feuerwehren, Hilfsorganisationen und der Polizei als Ganzes wurde in der Zeit der Flutkatastrophe im vergangenen Jahr Erhebliches abverlangt. Die Verleihung heute unterstreicht die Bedeutung Ihres Handelns", verband der Landrat den Dank auch gleichzeitig mit der erfreulichen Tatsache, dass "die Menschen und Namen auch stellvertretend für ein funktionierendes Katastrophenschutzwesen im Hochsauerlandkreis stehen. Diese Menschen stehen bereit, auch kompetent in überörtlichen herausfordernden Lagen zu helfen."

Die Kräfte aus dem HSK waren landesweit eingesetzt. Sie halfen im arg betroffenen Ahrtal, Erftstadt, am Nürburgring, in Swisttal, Stolberg oder Bad Münstereifel sowie in Westfalen in Hagen, Fröndenberg oder auch unmittelbar im Hochsauerlandkreis. Bei all den vielschichtigen Herausforderungen, beispielsweise beim Pumpen im Wasserförderzug, bei der Wiederherstellung von Notversorgung und Infrastruktur, beim Transportieren und Räumen oder auch bei Versorgung von Patienten (Dialysefahrten) im Schadengebiet, überall war die große Dankbarkeit der Bevölkerung, die den Helfern entgegengebracht wurde, eine gemeinsame positive Erfahrung und wohl auch eine unvergessene Lebenserinnerung, die sie mit nach Hause nehmen konnten.

Symbolisch ausgezeichnet wurden: Matthias Geilen, Brandoberinspektor der Freiwilligen Feuerwehr Winterberg und Leiter der Kreiseinheit "Wasserförderzug HSK", Thomas Böddicker, Brandoberinspektor der Freiwilligen Feuerwehr in Brilon und Einsatzleiter sowie Mobile Führungsunterstützung beim HSK, Marvin Bertram, THW Ortsverband Arnsberg, Gruppenführer der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen, Jakob Kortmann, Helfer der Fachgruppe "Räumen" im THW Ortsverband Meschede, Kreisrotkreuzleiter Bernd Hauk vom DRK-Kreisverband Arnsberg sowie Detlef Clemens vom DRK-Kreisverband Meschede, Carsten Schultz und Björn Graw (DLRG-Bezirksverband Hochsauerland e.V.).