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Im Einführungsraum werden die Ursachen der Hexenverfolgung aufgezeigt // Foto: Kaleidoskop Design (Copyright: Kaleidoskop Design)Im Begleitprogramm zur aktuellen Sonderausstellung "DU HEXE! Opfer und ihre Häscher" lädt das Sauerland-Museum zu einem Vortrag über die Person Martin Luthers und seinen Stellungnahmen für und wider dem Hexenglauben. Hexenwahn und Hexenverfolgung waren ein besonderes Phänomen an der Schwelle zur Neuzeit. Auch der große Reformator Martin Luther äußerte sich immer wieder zur grassierenden Hexenangst. Sollte man dem vermeintlichen Hexenunwesen keine Beachtung schenken, oder aber es mit aller Härte der Justiz bekämpfen? 


Der Direktor des Mittelalterlichen Kriminalmuseums in Rothenburg o.d.T., Europas bedeutendstem Rechtskundemuseum, Dr. Markus Hirte, LL.M. widmet sich in diesem Vortrag der "kätzerey, schwarze kunst und zaubery" von den historischen Wurzeln und frühen Anfängen bis zu den großen pogromhaften Verfolgungswellen, die das frühneuzeitliche Europa immer wieder heimsuchten. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Person Martin Luthers sowie auf der Rechtsgeschichte des Hexereiverbrechens und dessen prozessualer Einbettung in Inquisitionsprozess und "peinliche Frag."

Der Vortrag findet am Dienstag, 12. Juli 2022, um 18 Uhr im Blauen Haus des Sauerland-Museums statt. Der Eintritt beträgt 5 Euro.

Weitere Informationen und Anmeldungen telefonisch unter 02931 94-4444, per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder auf der Homepage www.sauerland-museum.de