Bigge onLine

Partei: Freie Demokratische Partei (FDP)
Stadtverbandsvorsitzender: Dominik Stahl
Kandidaten Direktmandat
Kandidat Bigge I Wagner, Melissa, 30
Systemengineer
Kandidat Bigge II Müller, Christian
Landgerichtspräsident a.D.Christian Müller, FDP-Kandidat, Bigge II. Foto: FDP Olsberg
Kandidat Bigge III Stahl, Dominik, 28
IT-ProjektmanagerDominik Stahl, FDP-Kandidat, Bigge III. Foto: FDP Olsberg
Kandidat Bigge IV Dentzel, Daniel, 31
Industriemechaniker
www.fdp-olsberg.de
Wahlprogramm - Kurz
Digitalisierung der Verwaltung • Digitalisierung der Stadtverwaltung vorantreiben
• Digitales Bürgeramt (Online-Plattform für Verwaltungsangelegenheiten als zentraler Baustein)
• Transparenz und Politik zum Mitmachen (z.B. Livestreaming von Ratssitzungen, Bürgerhaushalt)
• Gigabit Ausbau beschleunigen
• Digitalausschuss einführen (Digital-Strategie, Digitalisierungsbericht)
Umwelt und Verkehr • Einsatz gegen Windräder auf den Höhenzügen und in den Wäldern
• Förderung von Rad- und Wanderwegen sowie Tourismus
• Individuelle ÖPNV Konzepte (Bürgerbusse, Rufbusse, Anruf-Sammeltaxi, etc.)
Wirtschaft und Finanzen • Reduzierung der Straßenbaubeiträge (Möglichkeit der Stundungen ohne Zinsen)
• Finanzielle Mitbestimmung der Bürger durch einen Bürgerhaushalt (Dörfer nicht abhängen!)
• Erarbeitung einer Wirtschafts- und Industriestrategie
• Schaffung eines Wirtschaftsförderverein und engagierten Wirtschaftsförderer
• Förderung der lokalen Wirtschaft und des stationären Einzelhandels
Bildung und Familie • Fördermittel aus dem „Pakt für Kinder und Familien“ abrufen, um Betreuungsplätze auszubauen
• Sanierung und Modernisierung der Schulgebäude
• Fördermittel aus dem Digitalpakt abrufen, um den Ausbau von W-LAN an Schulen und weiteren Maßnahmen zu ermöglichen
Rechtsstaat und Sicherheit • Einsatz für verbesserte und moderne Beleuchtung
• Ehrenamtliche Feuerwehren, Katastrophenschutz und DRK stärken
• Unterstützung von Kampagnen für mehr Respekt gegenüber Rettern- und Einsatzkräften
Soziales und Wohnen • Sicherstellung der ärztlichen Versorgung und Umsetzung der Barrierefreiheit von öffentlichen Gebäuden und Anlagen
• Attraktiven Wohnraum schaffen (Neue Flächen für Wohngebiete, kommunale Abgaben nicht erhöhen/senken, Ansiedlung junger Familien)
Sport und Kultur • Sanierung und Modernisierung von bestehenden Breiten- und Freizeitsportanlagen
• Erhalt des AquaOlsberg unter finanzieller Aufsicht
• Erhalt und Stärkung der Konzerthalle als Veranstaltungsort
• Bibliothek der Dinge (Verleih von Werkzeugen, Musikinstrumenten, etc.)
Themenfelder von bigge-online benannt
Wie steht die FDP zur Infraktruktur in Bigge insbesondere mit Blick auf die Elisabeth-Klinik. Sollte sich hier die Stadt einbringen mit Investition in die umliegende Infrastruktur bvspw. durch ein Parkhaus?

Welche Ansätze verfolgt die FDP selbst für den Standort der Bigger Grundschule mit Blick auf den geplanten Ausbau der Klinik? Wenn - wie in der Ratssitzung - versprochen wird, dass der Grundschulstandort Bigge nicht gefährdet sei, darf man dies auf den heutigen Standort beziehen oder ist das ein Allgemeinplatz, der sich auf jedweden Standort bezieht, sofern in Ortslage befindlich. Wie steht die FDP dazu?


Ein gutes Bildungs- und Betreuungsangebot ist ein wichtiger Eckpfeiler für die Ansiedlung von jungen Familien, aber auch für Fachkräfte der Unternehmen vor Ort. Auch die Elisabeth-Klinik ist ein wichtiger Eckpfeiler in der Stadt Olsberg und deshalb schlagen wir einen Kompromiss vor. So könnte ein Teil der als Einbahnstraße ausgewiesene Bereich der Schulstraße in Verbindung mit dem Grundstück der Schulstraße 7 als Baufläche für etwaige Erweiterungen herangezogen und die Idee eines Parkhauses wieder aufgenommen werden. Dadurch würde auch die aktuelle Parkfläche als Baufläche nutzbar.

Für die Weiterentwicklung der Klinik sollte ebenfalls auf ein langfristiges Konzept gesetzt werden, damit die Bürgerinnen und Bürger nicht wieder vor vollendete Tatsachen gestellt werden. Für dieses Konzept sehen wir die Stadt genauso in der Verantwortung wie die Klinik selbst. Nur in Zusammenarbeit kann eine Entwicklungsstrategie für beide Partner erreicht werden bei der der benötigte Raum für die Schüler erhalten bleibt.
Beim Thema Klimaschutz ist die Windkraft kritisch für die Sauerländer Landschaft. Die Grünen würden sie dennoch gerne weiter ausbauen. Welche Alternativen sieht die FDP bzw. wie steht die FDP zur Windkraft? Wir wollen keine Windräder auf den Höhenzügen des Sauerlandes, weder in windgünstigen Kammlagen noch in hoch gelegenen Wäldern. Schon die Errichtung nur einer Windkraftanlage im Wald zerstört wegen des riesigen Betonfundaments sowie des notwendigen Baus breiter und tragfähiger Wege große Mengen des ökologisch wertvollen Waldes, der nach einer vielzitierten Studie der renommierten ETH Zürich als CO2-Speicher für die Umwelt und den Klimaschutz sowie - wie die Corona Pandemie gezeigt hat – als Naherholungsraum für die Bürgerinnen und Bürger unverzichtbar ist. In Kammlagen errichtet, dominieren Windräder als technische Großbauwerke das typische Landschaftsbild des Sauerlandes bis hin zur Zerstörung. Nahezu die gesamte unbebaute Fläche von Olsberg ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen, was begrifflich eine zu bewahrende Landschaft voraussetzt. In eine solche gehören keine Windkraftanlagen. Wir wollen das Klima stattdessen wirksam schützen.

Statt auf Symbolpolitik, wie das Ausrufen des „Klimanotstands“, setzen wir auf ganz konkrete Innovationen und Maßnahmen, die das Klima schützen und den CO2-Ausstoß mindern. Dazu gehören unter anderem der Neu-oder Ausbau von Radwegen, Maßnahmen für einen leistungsfähigen Öffentlichen Personennahverkehr und der Ausbau der Ladeinfrastruktur für alternative Antriebstechnologien. Die Einrichtung von Natur-und Erholungsflächen ist ebenso wirksam wie die Unterstützung von Garten-oder Artenschutzprojektenwie insektenfreundliche Grünflächen- und sie erhöhen die Lebensqualität vor Ort. Die Ausweisung von Flächen für neuen und umweltfreundlichen Wohnraum und die Unterstützung der Sanierung von bestehendem Wohnraum sind wichtige Bestandteile einer wirksamen Klimapolitik. Mit einem kommunalen Konzept zur effizienten Nutzung erneuerbarer Energien - also beispielsweise der Installation von Photovoltaikanlagen auf städtischen Gebäuden, die neben den Verwaltungsgebäuden auch E-Ladesäulen mit Strom versorgen - wollen wir zudem einen Beitrag zum Klimaschutzleisten.
Welche Ziele hat die FDP mit Blick auf den Ortsumbau in Bigge? Neben dem Fördern der Ideen der Bürger in allen Dörfern durch einen Bürgerhaushalt, in dem die Bürger über Projekte in einem fest gesteckten Rahmen selbst entscheiden können, wollen dafür sorgen dass auch Bigge gut und sicher mit dem Rad passierbar ist und auch in Zukunft der Bedarf an Wohnraum für junge Familien gedeckt wird durch z.B. der Ausweisung von neuen Bauflächen.

Auch sollte die Verkehrsführung an der Kirche optimiert werden. Es ist manchmal schon sehr frustrierend, wenn man versucht auf die Hauptstraße zu kommen.
Die Jugend fehlt in vielen Planungen. Es gibt Angebote für Kinder/Familien/Ältere. Für die Jugend fehlt es aus unserer Sicht – bspw. Dinge wie Bikepark o.ä. Was möchte sich die FDP hier auf die Fahnen schreiben für die kommenden Jahre? Ähnlich wie in Brilon, Winterberg und Willingen sollte man auch in Olsberg anstreben einige Trails zu
errichten. Evtl, als Art Rundweg durch die Dörfer und jeweils lokal angebunden an die örtliche Gastronomie. Dies hätten neben dem touristischen Effekt auch den Nebeneffekt eine weitere Attraktion für Jugendliche und Kinder zu bieten die auch noch Sport fördert. Auch sollte es einen
Volleyballplatz o.ä. geben der außerhalb des Aqua Olsberg liegt und ohne Eintritt zu bezahlen genutzt werden kann. Darüber hinaus sollte man nach Wegen suchen die jugendlichen dazu zu animieren selbst für Ihre Wünsche einzutreten. Leider war die Idee eines Jugendparlamentes in der
Vergangenheit nicht wahrgenommen worden.