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Mit einem „Dorffonds“ will die Stadt Olsberg ab dem kommenden Jahr die Arbeit der Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher für ihre Dörfer und Ortsteile unterstützen. Pro Jahr sollen ihnen jeweils 1.000 Euro für z.B. kleinere Anschaffungen zur Verfügung stehen. Einstimmig unterstützten die Ratsmitglieder einen entsprechenden Antrag der CDU-Fraktion und beauftragten die Stadtverwaltung, einen Betrag von insgesamt 13.000 Euro im Haushaltsentwurf 2022 einzuplanen. Die konkreten Modalitäten für den Dorffonds sollen dann Thema im zuständigen Fachausschuss „Bildung, Sport, Freizeit“ sein.


„Schnell und einfach handeln zu können – das wünschen sich die Ortsvorsteher schon lange“, begründete CDU-Fraktionschefin Sabine Menke den Antrag. Es gehe darum, „die kleinen Dinge des Alltags unbürokratisch zu regeln“ – zum Beispiel den Kauf von Werkzeug oder Material, wenn Arbeiten im Ort anstehen. „Es geht um die kleinen, einfachen Anschaffungen“, signalisierte Alfred Metten für die SPD-Fraktion Zustimmung.

"Kleine, einfache Anschaffungen"

Auch solche Käufe mussten bislang direkt über die Stadtverwaltung abgerechnet werden – „diese Kleinigkeiten halten uns im Rathaus auch auf“, argumentierte Bürgermeister Wolfgang Fischer, der sich durch den Dorffonds ein einfacheres Vorgehen sowohl für die Ortsvorsteher wie auch für das Rathaus-Team erhofft. Für die FDP regte Fraktionsvorsitzender Dominik Stahl an, den Betrag von 1.000 Euro noch zu erhöhen.

FDP möchte Betrag aufstocken

Hier solle man sich am Bedarf orientieren, meinte Wolfgang Fischer: „Wichtig ist, dass dieses Projekt erst einmal ans Laufen kommt.“ Auch Karl-Heinz Weigand unterstützte für die Fraktion von Bündnis 90/Die Grünen das Vorhaben – Ferdi Wiegelmann (SPD) schlug vor, eine andere Bezeichnung zu finden. Dies alles, so Bürgermeister Fischer, sei ebenso Sache des Fachausschusses wie die Klärung der genauen Modalitäten – etwa der Frage, ob nicht verbrauchte Mittel in das Folgejahr übertragen werden können.

Die Mitglieder des Ausschusses „Bildung, Sport, Freizeit“ werden daher voraussichtlich in ihrer nächsten Sitzung am 18. November 2021 über den geplanten „Dorffonds“ beraten.